
30. Aug. 2025 22:01Dagmar Heck
Andacht 31. August 2025
Gedanken zum Thema: Menschen Fischer
Auf dem Gelände der Theologischen Hochschule in Friedensau bei Magdeburg befindet sich das Otto-Lüpke-Haus, die ehemalige „Alte Schule“ mit der Kapelle im Zentrum des Gebäudes, das 1902-1904 aus rotem Backstein erbaut wurde. In Anlehnung an mittelalterliche Vorbilder ist über dem Eingang ein Buntglas-Fenster in Form einer Rosette angebracht. Im Inneren ist dieses markante Fenster an der Stirnwand des Gottesdienstsaals zu sehen und wirkt bei Sonnenlicht besonders beeindruckend. Es misst sieben Meter im Durchmesser und wurde 2004 von der Dresdener Glaskünstlerin Marion Hempel neu gestaltet. Im Zentrum befindet sich das Christus-Monogramm und in den Speichen des radförmigen Glasfensters ein Fischernetz, das größere Löcher aufweist und an einigen Stellen gerissen ist. Beim Betrachten dieser künstlerischen Darstellung ist daher auch ein Bezug zur Begebenheit aus Lukas 5,5-7 zu erkennen: „Und Simon antwortete und sprach: Meister, wir haben die ganze Nacht gearbeitet und nichts gefangen; aber auf dein Wort hin will ich die Netze auswerfen. Und als sie das taten, fingen sie eine große Menge Fische und ihre Netze begannen zu reißen. Und sie winkten ihren Gefährten, die im anderen Boot waren, sie sollten kommen und ihnen ziehen helfen. Und sie kamen und füllten beide Boote voll, sodass sie fast sanken.“ Dieser Text zeigt, dass die Fischer Jesus vertrauten und seiner Aufforderung folgten – entgegen ihrer Vernunft und ihrer Erfahrung. Und das, was sie für unmöglich hielten, wurde vor ihren Augen real.
Auch heute kann es solche Wunder geben! Jesus, der damals auf der Erde lebte, ist auch heute erfahrbar und kann auf besondere Weise in unser Leben eingreifen. Er kann Menschen und Umstände ändern, auch wenn wir es für unmöglich halten, und uns seine Kraft und Herrlichkeit zeigen. Vertrauen wir ihm unsere Probleme, Ängste und individuellen Herausforderungen an, denn seine Allmacht und Liebe sind größer, als wir uns das vorstellen können. Haben wir die Geduld, darauf zu warten, wann und wie Gott in unserer konkreten Situation antworten und reagieren wird.
Was für eine Hoffnung in unserer turbulenten Zeit und für unser persönliches Leben!
Legen wir auch diesen Tag in Gottes Hände – und wir werden gesegnet sein.
© Advent-Verlag Lüneburg mit freundlicher Genehmigung (der Link ist: http://www.advent-verlag.de)
Gedanken zum Thema: Menschen Fischer
Auf dem Gelände der Theologischen Hochschule in Friedensau bei Magdeburg befindet sich das Otto-Lüpke-Haus, die ehemalige „Alte Schule“ mit der Kapelle im Zentrum des Gebäudes, das 1902-1904 aus rotem Backstein erbaut wurde. In Anlehnung an mittelalterliche Vorbilder ist über dem Eingang ein Buntglas-Fenster in Form einer Rosette angebracht. Im Inneren ist dieses markante Fenster an der Stirnwand des Gottesdienstsaals zu sehen und wirkt bei Sonnenlicht besonders beeindruckend. Es misst sieben Meter im Durchmesser und wurde 2004 von der Dresdener Glaskünstlerin Marion Hempel neu gestaltet. Im Zentrum befindet sich das Christus-Monogramm und in den Speichen des radförmigen Glasfensters ein Fischernetz, das größere Löcher aufweist und an einigen Stellen gerissen ist. Beim Betrachten dieser künstlerischen Darstellung ist daher auch ein Bezug zur Begebenheit aus Lukas 5,5-7 zu erkennen: „Und Simon antwortete und sprach: Meister, wir haben die ganze Nacht gearbeitet und nichts gefangen; aber auf dein Wort hin will ich die Netze auswerfen. Und als sie das taten, fingen sie eine große Menge Fische und ihre Netze begannen zu reißen. Und sie winkten ihren Gefährten, die im anderen Boot waren, sie sollten kommen und ihnen ziehen helfen. Und sie kamen und füllten beide Boote voll, sodass sie fast sanken.“ Dieser Text zeigt, dass die Fischer Jesus vertrauten und seiner Aufforderung folgten – entgegen ihrer Vernunft und ihrer Erfahrung. Und das, was sie für unmöglich hielten, wurde vor ihren Augen real.
Auch heute kann es solche Wunder geben! Jesus, der damals auf der Erde lebte, ist auch heute erfahrbar und kann auf besondere Weise in unser Leben eingreifen. Er kann Menschen und Umstände ändern, auch wenn wir es für unmöglich halten, und uns seine Kraft und Herrlichkeit zeigen. Vertrauen wir ihm unsere Probleme, Ängste und individuellen Herausforderungen an, denn seine Allmacht und Liebe sind größer, als wir uns das vorstellen können. Haben wir die Geduld, darauf zu warten, wann und wie Gott in unserer konkreten Situation antworten und reagieren wird.
Was für eine Hoffnung in unserer turbulenten Zeit und für unser persönliches Leben!
Legen wir auch diesen Tag in Gottes Hände – und wir werden gesegnet sein.
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