
9. Juni 2026 22:01Roland Nickel
Andacht 10.06.2026
Gedanken zum Thema: Tod
„Wo ist Opa jetzt?“, fragte ich meinen Vater. Mein ganzes Leben lang war er bei mir gewesen und jetzt sollte er nicht mehr da sein? Einfach weg?
Was war passiert? Mein Freund und ich spielten an der neuen Tischtennisplatte, die Opa gerade fertig gebaut hatte. Dann plötzlich, oben am Fenster! Mein Opa rief um Hilfe: „Holt schnell die Oma!“ Die Oma holte den Hausarzt, aber er konnte meinen Opa nicht mehr retten. Innerhalb kurzer Zeit starb er am Herzinfarkt.
„Wo ist Opa jetzt?“ Ich war fast vierzehn Jahre alt und ich brauchte eine Antwort auf diese Frage! War er im Himmel oder in der Hölle oder schwirrte seine Seele irgendwo herum, wie mein Onkel sagte?
Mein Vater holte einen adventistischen Pastor, den er kannte. Dieser zeigte meiner Mutter und mir anhand der Bibel, was es mit dem Tod auf sich hat.
Nach 1. Mose 2,7 besteht der Mensch aus Staub von der Erde und dem Lebensatem Gottes. Wenn der Mensch stirbt, werden diese beiden Elemente getrennt. Der Geist, wie der Lebensatem Gottes auch genannt wird, geht wieder zurück zu Gott.
Das bedeutet auch: Es gibt keine unsterbliche Seele, die unabhängig vom Körper weiterlebt. Der Mensch ist ganz tot. In Kapitel 9 scheibt der Prediger: „Die Toten wissen gar nichts mehr […] alles ist vorbei. Sie werden nie mehr beteiligt sein an dem, was auf der Erde geschieht“ (V. 5–6 NLB).
Wer gestorben ist, befindet sich nicht irgendwo im Weltall, in der Hölle, im Fegefeuer oder schon im Himmel. Nein, er oder sie ist bei Gott, aufbewahrt bis zur Auferstehung der Toten. Die Bibel nennt diesen Zustand Schlaf (Joh 11,11–15).
Ich bin sicher, dass Gott alles Wichtige über uns gespeichert hat: unsere Identität, unseren Charakter, den idealen Bauplan für unseren Körper. Wenn Jesus Christus wiederkommt, wird Gott uns aus all diesen Informationen neu erschaffen: „Denn unser vergänglicher irdischer Körper muss in einen himmlischen Körper verwandelt werden, der nicht mehr sterben wird“ (1 Kor 15,53 NLB).
Diese Antwort des Pastors auf meine existenzielle Frage hat mich überzeugt und ist ein wesentlicher Teil meines Glaubens.
© Advent-Verlag Lüneburg mit freundlicher Genehmigung (der Link ist: http://www.advent-verlag.de)
Gedanken zum Thema: Tod
„Wo ist Opa jetzt?“, fragte ich meinen Vater. Mein ganzes Leben lang war er bei mir gewesen und jetzt sollte er nicht mehr da sein? Einfach weg?
Was war passiert? Mein Freund und ich spielten an der neuen Tischtennisplatte, die Opa gerade fertig gebaut hatte. Dann plötzlich, oben am Fenster! Mein Opa rief um Hilfe: „Holt schnell die Oma!“ Die Oma holte den Hausarzt, aber er konnte meinen Opa nicht mehr retten. Innerhalb kurzer Zeit starb er am Herzinfarkt.
„Wo ist Opa jetzt?“ Ich war fast vierzehn Jahre alt und ich brauchte eine Antwort auf diese Frage! War er im Himmel oder in der Hölle oder schwirrte seine Seele irgendwo herum, wie mein Onkel sagte?
Mein Vater holte einen adventistischen Pastor, den er kannte. Dieser zeigte meiner Mutter und mir anhand der Bibel, was es mit dem Tod auf sich hat.
Nach 1. Mose 2,7 besteht der Mensch aus Staub von der Erde und dem Lebensatem Gottes. Wenn der Mensch stirbt, werden diese beiden Elemente getrennt. Der Geist, wie der Lebensatem Gottes auch genannt wird, geht wieder zurück zu Gott.
Das bedeutet auch: Es gibt keine unsterbliche Seele, die unabhängig vom Körper weiterlebt. Der Mensch ist ganz tot. In Kapitel 9 scheibt der Prediger: „Die Toten wissen gar nichts mehr […] alles ist vorbei. Sie werden nie mehr beteiligt sein an dem, was auf der Erde geschieht“ (V. 5–6 NLB).
Wer gestorben ist, befindet sich nicht irgendwo im Weltall, in der Hölle, im Fegefeuer oder schon im Himmel. Nein, er oder sie ist bei Gott, aufbewahrt bis zur Auferstehung der Toten. Die Bibel nennt diesen Zustand Schlaf (Joh 11,11–15).
Ich bin sicher, dass Gott alles Wichtige über uns gespeichert hat: unsere Identität, unseren Charakter, den idealen Bauplan für unseren Körper. Wenn Jesus Christus wiederkommt, wird Gott uns aus all diesen Informationen neu erschaffen: „Denn unser vergänglicher irdischer Körper muss in einen himmlischen Körper verwandelt werden, der nicht mehr sterben wird“ (1 Kor 15,53 NLB).
Diese Antwort des Pastors auf meine existenzielle Frage hat mich überzeugt und ist ein wesentlicher Teil meines Glaubens.
© Advent-Verlag Lüneburg mit freundlicher Genehmigung (der Link ist: http://www.advent-verlag.de)



