
11. Juni 2026 22:01Sieglinde Wilke
Andacht 12.06.2026
Gedanken zum Thema: Grube
Dieses Bibelwort ist vielen als Sprichwort bekannt. So mancher würde es wohl nicht in der Bibel vermuten.
Als Gott den jungen König Salomo fragte, was er ihm geben solle, bat dieser weder um Reichtum noch um Macht, sondern um ein verständiges Herz und um Weisheit, damit er den Aufgaben eines Königs gerecht werden könne. So entstand unter anderem Salomos 31 Kapitel umfassende Sprüchesammlung. Noch heute profitieren wir von seinen Gedanken. Die Weisheiten, die er für die Nachwelt festhielt, haben auch für uns Menschen in der Postmoderne nicht an Aktualität eingebüßt.
Salomo verdeutlicht im heutigen Bibelvers, dass es zu kurz gedacht ist, sich auf Kosten anderer Vorteile zu verschaffen. Skandale in Politik und Wirtschaft belegen das auf eindrucksvolle Weise. Jegliches Verhalten zieht entsprechende Konsequenzen nach sich.
Die Grube, von der im Vers zu lesen ist, erkennt man nicht auf den ersten Blick. Sie wird mit Zweigen und Blättern – zum Beispiel Schmeicheleien und Halbwahrheiten – abgedeckt. Erst wenn man eingebrochen ist, erkennt man die Gefahr.
Doch der Vers geht noch weiter: Ja, oftmals erweist sich so eine Grube als Bumerang. Das angerichtete Unheil fällt auf den Verursacher zurück. Jedes Mal, wenn wir Menschen täuschen, unsere Leistungen beschönigen, mit Übertreibungen nicht sparen, um bewundert zu werden, oder im Konkurrenzkampf unlautere Mittel einsetzen, sind wir auf dem besten Weg, uns selbst eine Grube zu graben.
Wie hoffnungsvoll ist da Gottes Treue: Jedes Mal, wenn wir unsanft in der Grube gelandet sind, reicht er uns seine Hand und gibt uns durch seine Vergebung eine neue Chance.
© Advent-Verlag Lüneburg mit freundlicher Genehmigung (der Link ist: http://www.advent-verlag.de)
Gedanken zum Thema: Grube
Dieses Bibelwort ist vielen als Sprichwort bekannt. So mancher würde es wohl nicht in der Bibel vermuten.
Als Gott den jungen König Salomo fragte, was er ihm geben solle, bat dieser weder um Reichtum noch um Macht, sondern um ein verständiges Herz und um Weisheit, damit er den Aufgaben eines Königs gerecht werden könne. So entstand unter anderem Salomos 31 Kapitel umfassende Sprüchesammlung. Noch heute profitieren wir von seinen Gedanken. Die Weisheiten, die er für die Nachwelt festhielt, haben auch für uns Menschen in der Postmoderne nicht an Aktualität eingebüßt.
Salomo verdeutlicht im heutigen Bibelvers, dass es zu kurz gedacht ist, sich auf Kosten anderer Vorteile zu verschaffen. Skandale in Politik und Wirtschaft belegen das auf eindrucksvolle Weise. Jegliches Verhalten zieht entsprechende Konsequenzen nach sich.
Die Grube, von der im Vers zu lesen ist, erkennt man nicht auf den ersten Blick. Sie wird mit Zweigen und Blättern – zum Beispiel Schmeicheleien und Halbwahrheiten – abgedeckt. Erst wenn man eingebrochen ist, erkennt man die Gefahr.
Doch der Vers geht noch weiter: Ja, oftmals erweist sich so eine Grube als Bumerang. Das angerichtete Unheil fällt auf den Verursacher zurück. Jedes Mal, wenn wir Menschen täuschen, unsere Leistungen beschönigen, mit Übertreibungen nicht sparen, um bewundert zu werden, oder im Konkurrenzkampf unlautere Mittel einsetzen, sind wir auf dem besten Weg, uns selbst eine Grube zu graben.
Wie hoffnungsvoll ist da Gottes Treue: Jedes Mal, wenn wir unsanft in der Grube gelandet sind, reicht er uns seine Hand und gibt uns durch seine Vergebung eine neue Chance.
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