
26. Feb. 2025 23:01Beate Strobel
Andacht 27. Februar 2025
Gedanken zum Thema: Hinterlassen
Ich liebe es, draußen unterwegs zu sein, vor allem im Wald. Nicht nur die herrliche Luft ist fantastisch, ich finde es auch besonders spannend, Tierspuren zu entdecken und zu deuten. Hund? Hase? Fuchs oder ein Reh? In der Jägersprache nennt man diese Spuren Trittsiegel. Dieser Begriff verdeutlicht, wie einzigartig und unverwechselbar die Abdrücke sind.
Doch nicht nur Tiere hinterlassen Spuren, sondern wir alle tun es; oft ohne es zu bemerken. Was hinterlasse ich eigentlich tagtäglich? Morgens mein zerwühltes Bett? Oder die Krümel auf dem Tisch? Oft kann ich steuern, ob meine Spuren bleiben oder nicht: Ich kann beispielsweise entscheiden, ob ich meinen Müll im Wald liegen lasse oder wieder mit nach Hause nehme und entsorge. Manche Spuren hingegen bleiben unwillkürlich: meine DNA oder meine Fingerabdrücke, mein ureigener Körpergeruch, selbst bei penibler Körperhygiene. Ich hinterlasse Spuren, ob ich will oder nicht. Es gibt aber auch solche, die unbedingt sichtbar sein sollen: Ich möchte im Leben meiner Familie und meiner Freunde Spuren der Liebe setzen, will Geborgenheit schenken und liebevoll mit meinen Nächsten umgehen.
Viele berühmte Menschen hinterlassen eindrucksvolle Spuren auf dieser Welt. Eine dieser Personen berührt mich ganz besonders: Jesus von Nazareth. Seine Spuren kann ich vor allem in der Bibel entdecken. Ich finde es inspirierend, wie liebevoll und heilend sich Jesus besonders solchen Menschen zugewandt hat, die ausgegrenzt, verzweifelt oder von Schuldgefühlen zerfressen waren. Meine Lebensspur soll der von Jesus ähneln. Dafür begebe ich mich immer wieder auf Spurensuche, zum Beispiel in der Bibel, und versuche immer besser zu verstehen, wer dieser Jesus eigentlich war und wie sein unverwechselbares „Trittsiegel“ aussieht. Ich will auf seine Worte hören und seinen Spuren folgen, wie es im Johannestext heißt.
Ob meine Spuren seinen ähneln, weiß ich nicht, das können nur diejenigen beurteilen, die irgendwann einmal auf meine Spuren zurückschauen werden. Jetzt kann ich nur eines tun: die guten Abdrücke und Spuren in meinem Leben verstärken. Mit dieser Motivation gehe ich in den heutigen Tag.
© Advent-Verlag Lüneburg mit freundlicher Genehmigung (der Link ist: http://www.advent-verlag.de)
Gedanken zum Thema: Hinterlassen
Ich liebe es, draußen unterwegs zu sein, vor allem im Wald. Nicht nur die herrliche Luft ist fantastisch, ich finde es auch besonders spannend, Tierspuren zu entdecken und zu deuten. Hund? Hase? Fuchs oder ein Reh? In der Jägersprache nennt man diese Spuren Trittsiegel. Dieser Begriff verdeutlicht, wie einzigartig und unverwechselbar die Abdrücke sind.
Doch nicht nur Tiere hinterlassen Spuren, sondern wir alle tun es; oft ohne es zu bemerken. Was hinterlasse ich eigentlich tagtäglich? Morgens mein zerwühltes Bett? Oder die Krümel auf dem Tisch? Oft kann ich steuern, ob meine Spuren bleiben oder nicht: Ich kann beispielsweise entscheiden, ob ich meinen Müll im Wald liegen lasse oder wieder mit nach Hause nehme und entsorge. Manche Spuren hingegen bleiben unwillkürlich: meine DNA oder meine Fingerabdrücke, mein ureigener Körpergeruch, selbst bei penibler Körperhygiene. Ich hinterlasse Spuren, ob ich will oder nicht. Es gibt aber auch solche, die unbedingt sichtbar sein sollen: Ich möchte im Leben meiner Familie und meiner Freunde Spuren der Liebe setzen, will Geborgenheit schenken und liebevoll mit meinen Nächsten umgehen.
Viele berühmte Menschen hinterlassen eindrucksvolle Spuren auf dieser Welt. Eine dieser Personen berührt mich ganz besonders: Jesus von Nazareth. Seine Spuren kann ich vor allem in der Bibel entdecken. Ich finde es inspirierend, wie liebevoll und heilend sich Jesus besonders solchen Menschen zugewandt hat, die ausgegrenzt, verzweifelt oder von Schuldgefühlen zerfressen waren. Meine Lebensspur soll der von Jesus ähneln. Dafür begebe ich mich immer wieder auf Spurensuche, zum Beispiel in der Bibel, und versuche immer besser zu verstehen, wer dieser Jesus eigentlich war und wie sein unverwechselbares „Trittsiegel“ aussieht. Ich will auf seine Worte hören und seinen Spuren folgen, wie es im Johannestext heißt.
Ob meine Spuren seinen ähneln, weiß ich nicht, das können nur diejenigen beurteilen, die irgendwann einmal auf meine Spuren zurückschauen werden. Jetzt kann ich nur eines tun: die guten Abdrücke und Spuren in meinem Leben verstärken. Mit dieser Motivation gehe ich in den heutigen Tag.
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