
29. März 2026 22:01Hartmut Wolf
Andacht 30.03.2026
Gedanken zum Thema: Existenz
Schon als junger Mensch habe ich mir die Frage gestellt, ob Gott tatsächlich existiert. Und als ich vor der Entscheidung stand, Christ zu werden, wollte ich zuerst die Sicherheit haben, dass die ganze Geschichte keine Einbildung ist. Ich suchte nach Fakten, die klar für die Existenz Gottes sprechen, und wollte auch konkrete Erfahrungen mit ihm machen. Beides gelang mir und so konnte ich eine fundierte und überzeugte Entscheidung treffen. Erst viel später bemerkte ich, dass mein Weg selten begangen wurde.
Die meisten Menschen haben falsche und oft negative Vorstellungen von Gott. Ein Gottesbeweis würde ihnen nur noch mehr Not machen. Unangenehme Wahrheiten verdrängen oder vergessen wir lieber. Damit lässt es sich leichter leben.
Und Gott lässt uns die Freiheit, seine Existenz nicht wahrzunehmen oder zu verleugnen. Seit dem Sündenfall hat er sich liebevoll zurückgezogen, damit wir nicht gezwungen sind, ständig an ihn zu denken oder ihn vor Augen zu haben, wenn wir das nicht wollen.
Dass Gott existiert, ist nur die halbe Wahrheit. Die wichtigere ist, dass er vollkommene Liebe ist und sich danach sehnt, uns zu helfen. Nur wenn wir das erkannt haben und uns nach dieser Liebe von ganzem Herzen sehnen, wird uns die Tatsache der Existenz Gottes erfreuen und nicht bedrohen. Deswegen sind Liebesbeweise für suchende Menschen wichtiger als Gottesbeweise. Letztere können Gotteskindern helfen, wenn ihr Glaube angefochten wird und sie Zweifel überfällt, ob es ihn tatsächlich gibt.
„An eurer Liebe zueinander werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid“ (Joh 13,35 NGÜ). Reine, selbstlose Liebe unter Menschen ganz unterschiedlicher Herkunft und mit ganz unterschiedlichen Interessen und Charakteren sind ein überzeugender Beweis, dass hier mehr als nur natürliche Faktoren im Spiel sind. Es ist einer der vielen Liebesbeweise der Existenz eines Gottes, der unendliche Liebe ist. Diesen Gott kann ich jeden Tag neu besser kennen und lieben lernen, indem ich seine Liebe zu mir erkenne und erfahre.
© Advent-Verlag Lüneburg mit freundlicher Genehmigung (der Link ist: http://www.advent-verlag.de)
Gedanken zum Thema: Existenz
Schon als junger Mensch habe ich mir die Frage gestellt, ob Gott tatsächlich existiert. Und als ich vor der Entscheidung stand, Christ zu werden, wollte ich zuerst die Sicherheit haben, dass die ganze Geschichte keine Einbildung ist. Ich suchte nach Fakten, die klar für die Existenz Gottes sprechen, und wollte auch konkrete Erfahrungen mit ihm machen. Beides gelang mir und so konnte ich eine fundierte und überzeugte Entscheidung treffen. Erst viel später bemerkte ich, dass mein Weg selten begangen wurde.
Die meisten Menschen haben falsche und oft negative Vorstellungen von Gott. Ein Gottesbeweis würde ihnen nur noch mehr Not machen. Unangenehme Wahrheiten verdrängen oder vergessen wir lieber. Damit lässt es sich leichter leben.
Und Gott lässt uns die Freiheit, seine Existenz nicht wahrzunehmen oder zu verleugnen. Seit dem Sündenfall hat er sich liebevoll zurückgezogen, damit wir nicht gezwungen sind, ständig an ihn zu denken oder ihn vor Augen zu haben, wenn wir das nicht wollen.
Dass Gott existiert, ist nur die halbe Wahrheit. Die wichtigere ist, dass er vollkommene Liebe ist und sich danach sehnt, uns zu helfen. Nur wenn wir das erkannt haben und uns nach dieser Liebe von ganzem Herzen sehnen, wird uns die Tatsache der Existenz Gottes erfreuen und nicht bedrohen. Deswegen sind Liebesbeweise für suchende Menschen wichtiger als Gottesbeweise. Letztere können Gotteskindern helfen, wenn ihr Glaube angefochten wird und sie Zweifel überfällt, ob es ihn tatsächlich gibt.
„An eurer Liebe zueinander werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid“ (Joh 13,35 NGÜ). Reine, selbstlose Liebe unter Menschen ganz unterschiedlicher Herkunft und mit ganz unterschiedlichen Interessen und Charakteren sind ein überzeugender Beweis, dass hier mehr als nur natürliche Faktoren im Spiel sind. Es ist einer der vielen Liebesbeweise der Existenz eines Gottes, der unendliche Liebe ist. Diesen Gott kann ich jeden Tag neu besser kennen und lieben lernen, indem ich seine Liebe zu mir erkenne und erfahre.
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