Andacht 31.03.2026
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30. März 2026 22:01Angelika Pfaller

Andacht 31.03.2026

Gedanken zum Thema: Schönheit

Der Winter neigt sich dem Ende zu. Gelegentlich versucht er sich noch einmal aufzubäumen. Nach einem Regentag sehen unsere nahe gelegenen Berge so aus, als hätte jemand Puderzucker auf sie gestreut. Auch Nachtfrost gibt es noch hin und wieder. Und doch lässt sich der Frühling nicht aufhalten. Die Natur scheint buchstäblich zu explodieren. Im Wald und in den Gärten schieben sich die weißen Köpfchen der Schneeglöckchen zwischen alten, vertrockneten Blättern und Moos hindurch, dazwischen leuchten gelbe Winterlinge. Weitere Frühlingsblüher kündigen sich an. Nach und nach werden Bäume und Sträucher grün, saftige Wiesen sind zu sehen. Die Wärme der Sonne und Pflanzen in allen erdenklichen Farben erfreuen unser Herz. Frühmorgens läutet Vogelgezwitscher den Tag ein. Mensch und Tier erwachen und erfüllen diese Welt mit Leben. Sonnenschein, bizarre Wolkenformationen, Regen, Schnee, Wind und Sturm gehören zu einer starken Natur. Sogar Naturkatastrophen wie Hochwasser, Waldbrand oder Lavaströme können Flora und Fauna nicht stoppen. Selbst nach solchen einschneidenden Ereignissen entsteht immer wieder neues Leben.

Welch ein Farbschauspiel hält der Schöpfer das ganze Jahr hindurch für uns bereit. Mich beeindruckt die Kreativität unseres wunderbaren Gottes. Schon von Anbeginn, bei der Erschaffung dieser Welt, hat er das gesamte Zusammenspiel der Natur, der Pflanzen- und Tierwelt perfekt aufeinander abgestimmt. Kein menschliches Organisationstalent wäre dazu in der Lage. Voll Hochachtung schreibt der Psalmist von den zahlreichen Werken Gottes und seiner Weisheit. Wie wunderbar drückt er es aus: „Die Erde ist erfüllt von dem, was du geschaffen hast!“ So wie der Psalmist möchte ich Gott die Ehre geben.

Lasst uns jeden Tag aufs Neue einen Blick auf die Herrlichkeit der Schöpfung, auf die Schönheit, die uns umgibt, werfen, denn Gott verheißt uns in seiner großen Güte und Gnade: „Solange die Erde steht, soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht“ (1 Mo 8,22).

Zum Bibelvers: Psalm 104,24

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