
4. Apr. 2025 22:01Anke Hellmann
Andacht 05. April 2025
Gedanken zum Thema: finsteres Tal
Als ich eines Tages völlig erschöpft und müde mit dem Auto nach Hause fahren wollte, waren auch noch die Straßen wegen Baustellen und Unfällen völlig verstopft und überfüllt. Daher fuhr ich an dem Tag über Schleich- und Umwege nach Hause und musste trotzdem noch kurz vor dem Ziel warten, denn auf dem Deich bei uns in der Nähe ging plötzlich die Schäferin mit ihrer Schafherde auf der Straße lang.
Zwangsläufig beobachtete ich die ganze Szenerie und fand Parallelen zu meinem Leben. Bin ich nicht manchmal auch versucht, wie manche Schafe den Deich einfach runterzurennen, weil es dort unten eventuell noch einen besseren und besonders saftigen Grashalm oder vielleicht eine bessere und besonders schöne Blume geben könnte? Durch diese Versuchung begebe ich mich manchmal unbewusst in das finstere Tal, weil ich ungeduldig bin und am liebsten jetzt und gleich und aus eigener Kraft alles haben möchten, das mir als besser, größer und wichtiger für mein Leben erscheint.
Gott sei Dank habe ich da jemanden, der mich wie ein Hirte zurückruft und notfalls mit Stecken und Stab aus dem finsteren Tal herausholt. Er bringt mich zur Besinnung, um mich dann an das sichere Ziel zum frischen Wasser und zu einer grünen Aue zu führen, wo ich alles erhalten werde, was ich auch tatsächlich für ein wirklich gutes Leben brauche. Dieser Hirte ist Jesus Christus. Er sagt: „Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir nach; und ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie werden in Ewigkeit nicht verlorengehen, und niemand wird sie aus meiner Hand reißen. Mein Vater, der sie mir gegeben hat, ist größer als alle, und niemand kann sie aus der Hand meines Vaters reißen“ (Joh 10,27-29 SLT).
Darum kann ich den Frust des Tages hinter mir lassen und mit voller Freude das Lied singen: „Er führet mich, er führet mich, ja er, mein Vater, führet mich. Ihm treulich folgen will auch ich; denn er, mein Vater, führet mich“ (ghs 384).
© Advent-Verlag Lüneburg mit freundlicher Genehmigung (der Link ist: http://www.advent-verlag.de)
Gedanken zum Thema: finsteres Tal
Als ich eines Tages völlig erschöpft und müde mit dem Auto nach Hause fahren wollte, waren auch noch die Straßen wegen Baustellen und Unfällen völlig verstopft und überfüllt. Daher fuhr ich an dem Tag über Schleich- und Umwege nach Hause und musste trotzdem noch kurz vor dem Ziel warten, denn auf dem Deich bei uns in der Nähe ging plötzlich die Schäferin mit ihrer Schafherde auf der Straße lang.
Zwangsläufig beobachtete ich die ganze Szenerie und fand Parallelen zu meinem Leben. Bin ich nicht manchmal auch versucht, wie manche Schafe den Deich einfach runterzurennen, weil es dort unten eventuell noch einen besseren und besonders saftigen Grashalm oder vielleicht eine bessere und besonders schöne Blume geben könnte? Durch diese Versuchung begebe ich mich manchmal unbewusst in das finstere Tal, weil ich ungeduldig bin und am liebsten jetzt und gleich und aus eigener Kraft alles haben möchten, das mir als besser, größer und wichtiger für mein Leben erscheint.
Gott sei Dank habe ich da jemanden, der mich wie ein Hirte zurückruft und notfalls mit Stecken und Stab aus dem finsteren Tal herausholt. Er bringt mich zur Besinnung, um mich dann an das sichere Ziel zum frischen Wasser und zu einer grünen Aue zu führen, wo ich alles erhalten werde, was ich auch tatsächlich für ein wirklich gutes Leben brauche. Dieser Hirte ist Jesus Christus. Er sagt: „Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir nach; und ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie werden in Ewigkeit nicht verlorengehen, und niemand wird sie aus meiner Hand reißen. Mein Vater, der sie mir gegeben hat, ist größer als alle, und niemand kann sie aus der Hand meines Vaters reißen“ (Joh 10,27-29 SLT).
Darum kann ich den Frust des Tages hinter mir lassen und mit voller Freude das Lied singen: „Er führet mich, er führet mich, ja er, mein Vater, führet mich. Ihm treulich folgen will auch ich; denn er, mein Vater, führet mich“ (ghs 384).
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