
15. März 2026 23:01Thomas Domanyi
Andacht 16.03.2026
Gedanken zum Thema: Vertrauen
Da ist Simon: jung verheiratet, lebt mit seiner Frau bei der Schwiegermutter. Er ist Fischer und hat für die Familie zu sorgen. Nun aber hat Simon sich von Jesus anheuern lassen, hat seinen Beruf an den Nagel gehängt, um mit dem Wanderprediger durchs Land zu ziehen. Das wirft bei der Schwiegermutter ernste Fragen auf: Was soll aus uns werden, wenn sich Simon auf die Versprechungen dieses seltsamen Zimmermanns von zu Hause abmeldet und so aus seiner Verantwortung als Versorger stiehlt? Ich dachte, mit der Heirat meiner Tochter würde mein Leben ruhiger werden. Doch nun steht dieser Jesus vor der Tür, setzt Simon einen Floh ins Ohr, und meine ganze Lebensplanung ist dahin.
Der Gedanke treibt ihren Puls in die Höhe. Und als ob das nicht schon genug wäre, kreuzt nun ausgerechnet dieser Jesus zusammen mit drei weiteren Männern bei ihr zu Hause auf und spekuliert auf ihre Gastfreundschaft. Nein, ich bin krank! Ich will meine Ruhe.
Da erhebt sich Jesus, geht auf die Frau zu, begrüßt sie mit „Shalom“ und ergreift ihre Hand. Und siehe da, sie spürt einen Strom durch ihren Körper fließen; und noch ehe sie begriffen hat, was vor sich geht, fallen Fieber und Müdigkeit von ihr. Sie erhebt sich, geht ans Feuer, als wäre ihr Fieberschub ein böser Traum gewesen. Doch sie hatte nicht geträumt, sondern war Jesus begegnet. Ein neuer Gedanke macht sich breit: Simon, wie bin ich froh, dass du an der Seite meiner Tochter mit Jesus unterwegs bist. (Vgl. 1 Kor 9,5)
Wer mit Jesus unterwegs ist, weiß, wo die Prioritäten liegen. Wie oft überfällt uns das Gefühl: „Ach, ich sollte ...“ Da kommt mir Herr Sackmüller entgegen, der vor einer Woche seine Frau verloren hat. Ich sollte ihm mein Mitgefühl bekunden. Doch mir fehlen die Worte; ich lass es lieber bleiben.
Warum in solchen Momenten nicht Jesus fragen? Er wird dir sagen, was du tun sollst. Tu das Nächstliegende. – „Du sollst dich deinem Nächsten nicht vorenthalten“ (Martin Buber). Wenn Jesus dich mit seinen Worten berührt, bist du in guten Händen.
© Advent-Verlag Lüneburg mit freundlicher Genehmigung (der Link ist: http://www.advent-verlag.de)
Gedanken zum Thema: Vertrauen
Da ist Simon: jung verheiratet, lebt mit seiner Frau bei der Schwiegermutter. Er ist Fischer und hat für die Familie zu sorgen. Nun aber hat Simon sich von Jesus anheuern lassen, hat seinen Beruf an den Nagel gehängt, um mit dem Wanderprediger durchs Land zu ziehen. Das wirft bei der Schwiegermutter ernste Fragen auf: Was soll aus uns werden, wenn sich Simon auf die Versprechungen dieses seltsamen Zimmermanns von zu Hause abmeldet und so aus seiner Verantwortung als Versorger stiehlt? Ich dachte, mit der Heirat meiner Tochter würde mein Leben ruhiger werden. Doch nun steht dieser Jesus vor der Tür, setzt Simon einen Floh ins Ohr, und meine ganze Lebensplanung ist dahin.
Der Gedanke treibt ihren Puls in die Höhe. Und als ob das nicht schon genug wäre, kreuzt nun ausgerechnet dieser Jesus zusammen mit drei weiteren Männern bei ihr zu Hause auf und spekuliert auf ihre Gastfreundschaft. Nein, ich bin krank! Ich will meine Ruhe.
Da erhebt sich Jesus, geht auf die Frau zu, begrüßt sie mit „Shalom“ und ergreift ihre Hand. Und siehe da, sie spürt einen Strom durch ihren Körper fließen; und noch ehe sie begriffen hat, was vor sich geht, fallen Fieber und Müdigkeit von ihr. Sie erhebt sich, geht ans Feuer, als wäre ihr Fieberschub ein böser Traum gewesen. Doch sie hatte nicht geträumt, sondern war Jesus begegnet. Ein neuer Gedanke macht sich breit: Simon, wie bin ich froh, dass du an der Seite meiner Tochter mit Jesus unterwegs bist. (Vgl. 1 Kor 9,5)
Wer mit Jesus unterwegs ist, weiß, wo die Prioritäten liegen. Wie oft überfällt uns das Gefühl: „Ach, ich sollte ...“ Da kommt mir Herr Sackmüller entgegen, der vor einer Woche seine Frau verloren hat. Ich sollte ihm mein Mitgefühl bekunden. Doch mir fehlen die Worte; ich lass es lieber bleiben.
Warum in solchen Momenten nicht Jesus fragen? Er wird dir sagen, was du tun sollst. Tu das Nächstliegende. – „Du sollst dich deinem Nächsten nicht vorenthalten“ (Martin Buber). Wenn Jesus dich mit seinen Worten berührt, bist du in guten Händen.
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